SWARAFULK

Europas erste Ostgotengruppe

Aktuelles

Die Wandervögel lieben ihr eigenes Nest; die Tiere eilen zu ihren eigenen Unterschlupfen im Unterholz; der üppige Fisch, der durch die Weiten des Ozeans wandert, kehrt in seine wohlbekannte Höhle zurück. Wie viel mehr sollte Rom von seinen Kindern geliebt werden!

Theoderich in Cassiodors Variae Buch I, 21

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Mittwoch, 8. September 2021
Swarafulk

Am kommenden Sonntag, den 12.09.2021, ist Tag des offenen Denkmals auf der Funkenburg.
Von 10 bis 17 Uhr können Sie einen Einblick in die Zeit der Völkerwanderung gewinnen.

Erleben Sie wie Thüringer, Goten, Heruler, Angeln und auch Franken lebten und arbeiteten.
Verschaffen Sie sich einen Eindruck über die Mode, den Schmuck und die Waffen aus dieser so sagenumwobenen und geheimnisvollen Zeitepoche, die so wichtig war für die Entstehung Europas.
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Mittwoch, 25. August 2021
Swarafulk

Belebung im Keltengehöft Stöffling. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

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Einfach nur schön! Wenn es nächstes Jahr (so hoffe ich) wieder geht, kommt ihr mal in das Museum in Seebruck! 🙂

Mittwoch, 11. August 2021
Swarafulk

Pierius, ein Vertrauter Odoakers.

Am 11. August im Jahr 490 wurde die Schlacht am Fluss Adda, zischen Theoderich den Großen und dem Skirenfürsten Odoaker, ausgefochten. Sie endete mit einem Sieg Theoderichs.
In eben jener Schlacht verlor der römischen patricius Pierius, Befehlshaber der Leibwache des Odoaker (comes domesticorum) und vir illustris, sein Leben.

Pierius wird in einigen Quellen genannt, so bei Eugippius in seiner Vita Sancti Severini:

„Während der Comes Pierius alle zum Aufbruch antrieb, gedachte der ehrwürdige Lucillus, unser damaliger Presbyter, des früheren Auftrages, und nachdem er mit den Mönchen den abendlichen Psalmgesang vollendet hatte, befahl er, das Grab des Heiligen zu öffnen.“ (Eugippius, Vita Santi Severini, 44)

Diese Quelle lässt vermuten, dass es Pierius war, der im Auftrag Odoakers den Abzug der Romanen aus Noricum leitete.

Bei Anonymus Valesianus steht:

„[…] und es geschah eine Schlacht am Addafluß, in der von beiden Heeren viel Volk umkam, und auch der Oberste der Leibgarde, Pierius, fiel am 11. August.“ (Anonymus Valesianus, XI, 53)

Darüber hinaus ist eine Urkunde über eine Schenkung Odoakers an Pierius im Jahr 489, in zwei Teilen erhalten (die Teile liegen in Neapel und Wien). Die Schenkung beinhaltete die Einnahmen aus mehreren Gütern, unter anderem in Dalmatien und Sizilien. Sie Höhe betrug 690 solidi, was etwa dem Wert von 3 Kilogramm gemünztem Gold entspricht. Die Schenkung war wahrscheinlich das Honorar für die Mission in Noricum, die Eugippius nennt.

1896 fanden Bauarbeiter in der Kirche Santo Stefano, in Garlate am Comersee, die Grabplatte des Pierius. Die Inschrift lautet:

[B(onae)] M(emoriae)
[Hic r]equiescit
[in pa]ce Pierius
[v(ir) il]lusiris
[qui vi]xit in secu
[lo an]nos pl(us) m(inus) I
[dep(ositus) s(ub)] d(ie) iiii idus Acus
[tas Lon]gino bes et Faus
[to v(iris)] c(larissimis) consul(ibus

Der Fundort des Grabsteines lässt vermuten, dass die Schlacht in der Nähe von Garlate und nicht wie lange angenommen, südlicher bei Cremona stattgefunden hat.

Foto: Amerigo Tani
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Montag, 19. Juli 2021
Swarafulk

Hunjos Arbi Lager von Swarafulk mit Harjaz Toringem ... mehr anzeigenweniger anzeigen

Dienstag, 6. Juli 2021
Swarafulk

Romans Langobadorum 2021 ... mehr anzeigenweniger anzeigen

Montag, 5. Juli 2021
Andrea Höller

What amazing days in Romans Langobardorum 2021 with the film premiere of the docufilm "Langobardi - Alboino e Romani"! And meeting again the wonderful people of Invicti Lupi 😊 as well as Swarafulk 😊 and Martina Cammerata and many others! 🌿❤️ ... mehr anzeigenweniger anzeigen

Freitag, 14. Mai 2021
Swarafulk

Frühlingsbilder ... mehr anzeigenweniger anzeigen

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Hach ihr hübschen Menschen

Samstag, 1. Mai 2021
Swarafulk

[…] Auch von anderen Völkern, zu denen der Ruf des großen Wunders gelangt war, wünschten viele den Streiter Christi zu sehen. Mit derselben Ehrerbietung waren auch schon vor diesem Ereignis einige Barbaren, als sie nach Italien zogen, zu ihm gekommen, um seinen Segen zu erflehen.

Unter ihnen war auch Odoaker, welcher später als König über Italien herrschte, damals in schlechter Kleidung, ein Jüngling von hoher Gestalt. Während er, um nicht das Dach der niedrigen Zelle mit seinem Scheitel zu berühren, gebückt dastand, verkündete ihm der Mann Gottes, daß ihm hoher Ruhm beschieden sei, und sagte ihm beim Abschied: „Ziehe hin nach Italien, ziehe hin, jetzt in schlechte Felle gehüllt; bald wirst du vielen reiche Gaben spenden.“

Eugippius, Das Leben des Heiligen Severin, 6-7
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[…] Auch von anderen Völkern, zu denen der Ruf des großen Wunders gelangt war, wünschten viele den Streiter Christi zu sehen. Mit derselben Ehrerbietung waren auch schon vor diesem Ereignis einige Barbaren, als sie nach Italien zogen, zu ihm gekommen, um seinen Segen zu erflehen.

Unter ihnen war auch Odoaker, welcher später als König über Italien herrschte, damals in schlechter Kleidung, ein Jüngling von hoher Gestalt. Während er, um nicht das Dach der niedrigen Zelle mit seinem Scheitel zu berühren, gebückt dastand, verkündete ihm der Mann Gottes, daß ihm hoher Ruhm beschieden sei, und sagte ihm beim Abschied: „Ziehe hin nach Italien, ziehe hin, jetzt in schlechte Felle gehüllt; bald wirst du vielen reiche Gaben spenden.“

Eugippius, Das Leben des Heiligen Severin, 6-7
Donnerstag, 29. April 2021
Swarafulk

Die vielgerühmte Klugheit Theoderichs des Großen, zeigt sich beispielhaft an folgender, von Prokopius überlieferten Begebenheit:

Wie nun Odoaker gefallen war, lebten die Thüringer und Westgoten in furcht vor der stets wachsenden Macht der Franken – die außerordentlich zahlreich geworden und jedem Gegner augenscheinlich überlegen waren – und waren eifrig bedacht, mit den Goten und Theoderich ein Bündnis zu schließen.
Da Theoderich sie sich verbinden wollte, trug er keine Bedenken, sich mit ihnen zu verschwägern. Alarich dem Jüngeren, der damals König der Westgoten war, gab er seine eigene jungfräuliche Tochter Theudichusa, dem Thüringerkönig Hermanefrie aber Ameloberga, die Tochter seiner Schwester Amalafrida.
Seit dieser Zeit unternahmen die Franken aus Furcht vor Theoderich nichts gegen diese beiden Völker, wandten sich vielmehr gegen die Burgunder. Darauf schlossen Franken und Goten ein Bündnis gegen jene, um das Volk zu unterwerfen und ihr Land in Besitz zu nehmen; wenn einer ohne des anderen Hilfe siegte, so sollte er von diesem als Buße eine bestimmte Summe erhalten, das eroberte Land aber zwischen beiden geteilt werden.
Die Franken zogen nun dem Vertrag gemäß mit großen Heer gegen due Burgunden; Theoderich rüstete freilich auch zum Schein, schob aber absichtlich den Abmarsch immer weiter hinaus, indem er den Gang der Ereignisse abwartete. Nachdem er endlich das Herr lassen, trug er den Befehlshabern auf, recht langsam zu marschieren und, wenn die Kunde von einer Niederlage der Franken käme, nicht weiter vorzugehen, wenn sie aber gesiegt hätten, dann eiligst vorzurücken. Die taten, wie Theoderich sie geheißen hatte, die Franken aber schritten allein zum Kampf mit den Burgunden. Es kam zu einer großen Schlacht, in der von beiden Seiten viele getötet wurden, denn sie blieb lange unentschieden. Als die Franken ihre Feinde in die Flucht geschlagen hatten, trieben sie dieselben in die entferntesten Gegenden ihres Reiches, wo sie viele Befestigungen hatten, und nahmen das übrige für sich. Kaum hatten die Goten hiervon Kunde, als sie schleunig heranmarschierten. Auf die Vorwürfe ihrer Bundesgenossen entschuldigten sie sich mit der Schwierigkeit des Marsches; sie erlegten die Buße dem Vertrag gemäß und teilten das Land mit den Siegern.
Hier zeigt sich recht deutlich die kluge Vorsicht des Theoderich, der ohne einen Mann von den Seinen zu verlieren mit wenigem Gold die Hälfte des feindlichen Landes erwarb.

Prokop, Gotenkrieg I, 12
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Die vielgerühmte Klugheit Theoderichs des Großen, zeigt sich beispielhaft an folgender, von Prokopius überlieferten Begebenheit:

Wie nun Odoaker gefallen war, lebten die Thüringer und Westgoten in furcht vor der stets wachsenden Macht der Franken – die außerordentlich zahlreich geworden und jedem Gegner augenscheinlich überlegen waren – und waren eifrig bedacht, mit den Goten und Theoderich ein Bündnis zu schließen. 
Da Theoderich sie sich verbinden wollte, trug er keine Bedenken, sich mit ihnen zu verschwägern. Alarich dem Jüngeren, der damals König der Westgoten war, gab er seine eigene jungfräuliche Tochter Theudichusa, dem Thüringerkönig Hermanefrie aber Ameloberga, die Tochter seiner Schwester Amalafrida. 
Seit dieser Zeit unternahmen die Franken aus Furcht vor Theoderich nichts gegen diese beiden Völker, wandten sich vielmehr gegen die Burgunder. Darauf schlossen Franken und Goten ein Bündnis gegen jene, um das Volk zu unterwerfen und ihr Land in Besitz zu nehmen; wenn einer ohne des anderen Hilfe siegte, so sollte er von diesem als Buße eine bestimmte Summe erhalten, das eroberte Land aber zwischen beiden geteilt werden. 
Die Franken zogen nun dem Vertrag gemäß mit großen Heer gegen due Burgunden; Theoderich rüstete freilich auch zum Schein, schob aber absichtlich den Abmarsch immer weiter hinaus, indem er den Gang der Ereignisse abwartete. Nachdem er endlich das Herr lassen, trug er den Befehlshabern auf, recht langsam zu marschieren und, wenn die Kunde von einer Niederlage der Franken käme, nicht weiter vorzugehen, wenn sie aber gesiegt hätten, dann eiligst vorzurücken. Die taten, wie Theoderich sie geheißen hatte, die Franken aber schritten allein zum Kampf mit den Burgunden. Es kam zu einer großen Schlacht, in der von beiden Seiten viele getötet wurden, denn sie blieb lange unentschieden. Als die Franken ihre Feinde in die Flucht geschlagen hatten, trieben sie dieselben in die entferntesten Gegenden ihres Reiches, wo sie viele Befestigungen hatten, und nahmen das übrige für sich. Kaum hatten die Goten hiervon Kunde, als sie schleunig heranmarschierten. Auf die Vorwürfe ihrer Bundesgenossen entschuldigten sie sich mit der Schwierigkeit des Marsches; sie erlegten die Buße dem Vertrag gemäß und teilten das Land mit den Siegern. 
Hier zeigt sich recht deutlich die kluge Vorsicht des Theoderich, der ohne einen Mann von den Seinen zu verlieren mit wenigem Gold die Hälfte des feindlichen Landes erwarb.

Prokop, Gotenkrieg I, 12

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Sehr geiles Gemälde! Und wie immer Prokop! Geiler Chronist!! Durchaus immer wieder parteiisch - aber nicht immer gegen die Germanen!

Donnerstag, 31. Dezember 2020
Swarafulk

Ein paar Fotos, die wir im November gemacht haben. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

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ahh Jungs heiße Bilder! Und schön meine Axt in guten Händen zu wissen 😉 sieht richtig stark aus zusammen mit deiner Ausrüstung!

Das mit dem Nebel sieht natürlich klasse aus 😁. Super Kulisse. Vor allem das letzte Foto in dem Jason so im Nebel steht

Schöne Knaufaxt!

The Heruls love Swarafulk nice pictures friends 😘👍

Schöne Bilder ! Wow!

You are great! Can I ask you, please, to give me info about the axe and the scale armour - origin and measurmenets, because I am in need of both 🙂

Amazing!

Super Fotos!!!

I love this! Wunderschon!

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Montag, 28. Dezember 2020
Swarafulk

Die wahrscheinlich ostgotischen Helme St. Vid Narona I und II, Rekonstruktion und Orginal im Vergleich. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

Donnerstag, 24. Dezember 2020
Swarafulk

Swarafulk wünscht Frohe Weihnachten! ... mehr anzeigenweniger anzeigen

Swarafulk wünscht Frohe Weihnachten!

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Frohe Weihnachten

Gesegnete Weihnachten.

God jul!

Wir wünschen Euch auch ein gesegnetes Fest.

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