SWARAFULK

Europas erste Ostgotengruppe

Aktuelles

Die Wandervögel lieben ihr eigenes Nest; die Tiere eilen zu ihren eigenen Unterschlupfen im Unterholz; der üppige Fisch, der durch die Weiten des Ozeans wandert, kehrt in seine wohlbekannte Höhle zurück. Wie viel mehr sollte Rom von seinen Kindern geliebt werden!

Theoderich in Cassiodors Variae Buch I, 21

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Donnerstag, 16. Juni 2022
Swarafulk

Because if you're going to capture Rome you must go in style!
Thanks to Maximilian Streibl from Swarafulk for the permission to use his photo with excelent kit (and our cloak 😍)
#echohistoricaltextile #migrationperiod #merovingian #ostrogoth #lateantiquity #barbarians #livinghistory #earlymiddleages #historicalreenactment #reenactment #reenacting #ironage #archeologylovers
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Dienstag, 17. Mai 2022
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Gotischer Reiter und Infanterist. ... mehr anzeigenweniger anzeigen

Gotischer Reiter und Infanterist.
Sonntag, 17. April 2022
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Mittwoch, 30. März 2022
Swarafulk

Chronik-FotosFunkenburg 531 – „De excidio Thuringiae“

Reenactmentveranstaltung des 5.-7. Jhdt.

Szenische Darstellung und Umsetzung einer Belagerung der Völkerwanderungszeit, mit breitgefächertem Darstellungszeitrahmen.

Warum 531?

Kernthema des Events ist das Schicksalsjahr 531, das Jahr des Untergangs des Thüringischen Königreichs durch die Franken.
Chronisten dieser Zeit erzählten "Vom Untergang Thüringens" – "De excidio Thuringiae"
Demnach sollen fränkische Invasoren die Thüringer überrascht haben, so dass diese nicht in der Lage waren sich gebührend zu verteidigen. Die Thüringer sollen noch geschafft haben Gräben auszuheben und die fränkische Reiterei in die Falle zu locken. Jedoch hatte das nicht genügt und die Thüringer flohen bis zur Unstrut, wo sie vernichtend geschlagen wurden. Der Erzählung nach sollen so viele thüringische Leichen im Flussbett gelegen haben, dass die Franken dieses mit trockenen Fuß überqueren konnten. 534 endete das thüringische Königreich endgültig mit der Ermordung ihres Königs Herminafried in Zülpich.

Unser Ziel ist es nicht dieses Ereignis nachzustellen aber eine mögliche Nebenhandlung aus diesem Schicksalsjahr zu rekonstruieren wie es eventuell in einer thüringischen Wehrsiedlung, wie die der Funkenburg, stattgefunden haben könnte.

Die Veranstaltung dient der Veranschaulichung eines Heerlagers, vorführendem Handwerk, einer epochenübergreifenden Modenschau, Fecht-Training und dem Schwerpunktthema Feldschlacht!

Uns ist es ein Anliegen für höchste darstellerische Qualität zu sorgen. Darstellung an sich oder ein Reenactmentevent sind lebendige Prozesse, die niemals abgeschlossen sind. Es geht immer noch ein Stückchen besser.

Für teilnehmende Darsteller gilt 24 Stunden Darstellungsgebot

For our international friends:

Funkenburg 531 - "De excidio Thuringiae"

Living history event of the 5th-7th century

Scenic presentation and implementation of a siege of the Migration Period, with a broad period tolerance.

Why 531?

The main theme of the event is the year of fate 531, the year of the collapse of the Thuringian kingdom caused by Franks. Chronists of this period recounted "From the Fall of Thuringia" - "De excidio Thuringiae"
According to this, Franconian invaders had surprised the Thuringians, so that they were not able to defend themselves sufficiently. The Thuringians had still managed to dig trenches and lure the Franconian cavalry into the trap, but to no avail. The Thuringians fled to the Unstrut, where they were defeated utterly. It is said, that the Franconians could cross the river with dry feet due to the amount of bodies filling it. In 534 the Thuringian kingdom finally ended with the assassination of its king Herminafried in Zülpich.

Our intention is not to recreate this scenario, but to reconstruct a possible incident from this year of fate as it might have taken place in a Thuringian fortress such as Funkenburg.

The event serves as a portrayal of an army camp, craft presentation, an epoch-crossing fashion show, fencing training and the focus on open battle! It is our intention to ensure the highest quality of performance.
Representation per se or a reenactment event are living processes which are never completed. There is always room for improvement.

For participating performers it is also obligatory to stay in kit outside of the viewing times
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Mittwoch, 8. September 2021
Swarafulk

Am kommenden Sonntag, den 12.09.2021, ist Tag des offenen Denkmals auf der Funkenburg.
Von 10 bis 17 Uhr können Sie einen Einblick in die Zeit der Völkerwanderung gewinnen.

Erleben Sie wie Thüringer, Goten, Heruler, Angeln und auch Franken lebten und arbeiteten.
Verschaffen Sie sich einen Eindruck über die Mode, den Schmuck und die Waffen aus dieser so sagenumwobenen und geheimnisvollen Zeitepoche, die so wichtig war für die Entstehung Europas.
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Mittwoch, 11. August 2021
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Pierius, ein Vertrauter Odoakers.

Am 11. August im Jahr 490 wurde die Schlacht am Fluss Adda, zischen Theoderich den Großen und dem Skirenfürsten Odoaker, ausgefochten. Sie endete mit einem Sieg Theoderichs.
In eben jener Schlacht verlor der römischen patricius Pierius, Befehlshaber der Leibwache des Odoaker (comes domesticorum) und vir illustris, sein Leben.

Pierius wird in einigen Quellen genannt, so bei Eugippius in seiner Vita Sancti Severini:

„Während der Comes Pierius alle zum Aufbruch antrieb, gedachte der ehrwürdige Lucillus, unser damaliger Presbyter, des früheren Auftrages, und nachdem er mit den Mönchen den abendlichen Psalmgesang vollendet hatte, befahl er, das Grab des Heiligen zu öffnen.“ (Eugippius, Vita Santi Severini, 44)

Diese Quelle lässt vermuten, dass es Pierius war, der im Auftrag Odoakers den Abzug der Romanen aus Noricum leitete.

Bei Anonymus Valesianus steht:

„[…] und es geschah eine Schlacht am Addafluß, in der von beiden Heeren viel Volk umkam, und auch der Oberste der Leibgarde, Pierius, fiel am 11. August.“ (Anonymus Valesianus, XI, 53)

Darüber hinaus ist eine Urkunde über eine Schenkung Odoakers an Pierius im Jahr 489, in zwei Teilen erhalten (die Teile liegen in Neapel und Wien). Die Schenkung beinhaltete die Einnahmen aus mehreren Gütern, unter anderem in Dalmatien und Sizilien. Sie Höhe betrug 690 solidi, was etwa dem Wert von 3 Kilogramm gemünztem Gold entspricht. Die Schenkung war wahrscheinlich das Honorar für die Mission in Noricum, die Eugippius nennt.

1896 fanden Bauarbeiter in der Kirche Santo Stefano, in Garlate am Comersee, die Grabplatte des Pierius. Die Inschrift lautet:

[B(onae)] M(emoriae)
[Hic r]equiescit
[in pa]ce Pierius
[v(ir) il]lusiris
[qui vi]xit in secu
[lo an]nos pl(us) m(inus) I
[dep(ositus) s(ub)] d(ie) iiii idus Acus
[tas Lon]gino bes et Faus
[to v(iris)] c(larissimis) consul(ibus

Der Fundort des Grabsteines lässt vermuten, dass die Schlacht in der Nähe von Garlate und nicht wie lange angenommen, südlicher bei Cremona stattgefunden hat.

Foto: Amerigo Tani
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